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Watching as a tear rains into a broken heart



May 10th 2009 || 4:16 pm || Sad Day ( for happiness) by CB

 

Ist es schlimm, wenn man der Mutter nicht am Muttertag gratuliert, dass sie eine Mutter ist, die man sich nicht wünscht, sondern erst am Montag? Mit selbstgemachter Torte?

Ich finde es nicht sonderlich bedrückend. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich diese zwei Wochen alleine ziemlich wohl gefühlt habe.

Kein Druck oder Stress und kein Streit. Es war wirklich erholsam. Nach meinem Empfinden könnten die noch länger in Hamburg bleiben, hab ich kein Problem mit.

Ich sehe ein, dass ich endlich aus diesem Haus raus muss. Ich vermisse meine Mutter nicht mehr! Das reicht um endlich zu wissen, dass man sie nicht mehr braucht. Ich will mein eigenes Reich haben, ohne das mich alle fünf Minuten jemand ruft, weil ich die Wäsche hochtragen soll oder mich nach einem Stück Papier bücken muss.

Vielleicht klingt das auch alles einfach mies und undankbar, aber ich weiß nicht genau wofür ich meiner Mutter alles Liebe zum Muttertag wünschen soll, wenn sie mir mein Leben größten Teils fast zur Hölle gemacht hat.

Unterstützt hat sie mich ja nie wirklich. Sie sagt immer, ich würde das nicht schaffen und wenn ich einen Traum hatte, hat sie ihn mit ihrer negativen Kritik zunichte gemacht.

Ich habe beschlossen, meiner Mutter nichts mehr zu erzählen. Ich muss meinen Weg ganz alleine ohne sie gehen. Ich habe meine Freunde, die ein offenes Ohr für mich haben und das reicht mir.

Das ich am telefon kurz angebunden bin ist kein großes Wunder, wenn man nicht viel unternommen hat und die Dinge, die man mit jemandem teilen möchte nicht für ihre Ohren bestimmt sind.

Ich bin kein Mutterkind. Ich war auch nie eines. Ich war ein Papakind, aber so ohne Vater hat man's dann nicht leicht.

Vielleicht hab ich mich auch einfach zu oft von meiner Mutter verletzten lassen (und ich leugne keinesfalls, dass ich sie nicht auch verletzt habe!).

Den eigenen Weg gehen. Einen Weg, der vielleicht zu schwer wird... den ich aber bis zum Ende gehen muss. Ich weiß aber, dass sie mich auf diesem Weg nicht unterstützen wird. Besonders dann nicht, wenn ich weiterhin hier wohne.

Allerdings: ohne Geld kein Umzug und ich brauch die Ausbildung um Geld zu verdienen. Ich werde meinen Weg gehen. Und ich werde ich erfolgreich gehen.

Muttertag hin oder her... in meinen Augen hat sie ihn fast nicht wirklich verdient. Natürlich hat sie auch Dinge richtig gemacht, aber das schlechte überwiegt bei ihr - an das erinnere ich mich mehr. Ich würde mich lieber an die schönen Sachen erinnern, aber ich fühle mich meiner Mutter nicht verbunden. ich vertraue ihr in so vielen Dingen nicht und misstraue ihr.

Jede Mutter respektiert die Privatsphäre ihres Kindes, außer meine Mutter. Sie öffnet sogar meine Post! Und von Anklopfen hält sie auch nichts. Ich finde das unmöglich und respektlos.

Sie ist mir einfach zu dominant.

Sie bekommt morgen ihren obligatorischen Blumenstrauß und die Torte. fertig!

10.5.09 16:29
 


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